About


Trotz aller intellektuellen und philosophischen Erkenntnisse der Neuzeit: Unsere Zivilisation ist grob. Wir sind ignorant, blind und plump geworden. Wir sind eine Katastrophe. Wenn die Menschheit sich doch wieder etwas verfeinern könnte – und wahrnehmen, dass es neben unserer eigenen auch noch ganz andere Wirklichkeiten gibt: die Welten unendlich vieler Lebewesen, die in ganz anderen Sphären direkt über, unter und neben uns unterwegs sind. Ein ganzes Gewebe aus fein schwingenden Lebensformen und Schönheit, in das wir eingetaucht sind, ohne es zu bemerken. Bei der Kontemplation dieser Ideen entpuppen sich Lebensformen, die als „Ungeziefer“ oder „Unkraut“ geringgeschätzt werden, als wundervolle Wesen voller Schönheit und Würde. Eine veränderte Geisteshaltung hebt die Fliege aus den Fäkalien auf den Sockel. 
(Artist Statement | Pompeian Porcelain)

Vom Kuipergürtel zum Saum des Spitzendeckchens: immer schön am Rande der eigenen Vorstellungskraft entlanggehäkelt. Es entstehen Resultate aus Beton, Porzellan, Carbon oder Gummi, die Immaterialität und Schwerelosigkeit erforschen und die aus abstrakten, mathematischen Ideen eigentümliche, wesenhafte Gebilde kreieren. Mit meiner Kunst suche ich den tiefen Strukturen, die der Natur inhärent sind, nachzuforschen und Impulse aus Philosophie und Wissenschaft künstlerisch umzusetzen. Zum Beispiel die mathematischen Prinzipen der Fibonaccifolge, die eine Wachstumsformel der Natur beschreibt: in Blütenständen, Schnecken, aber auch in der Spiralform von Galaxien. Dabei wird eines klar – Gott würfelt nicht, Gott häkelt.
(Artist Statement | Transzendenter Beton & Hyperbolic Supermodel)

Die seltsame Verwandtschaft zwischen den winzigen Skeletten von Radiolarien (tierischen Einzellern der Ozeane) und Kuppelbauten der Gotik und Renaissance inspirieren zu Modellen, die zwischen der Anatomie des Seins und Architektur changieren.
(Artist Statement | Architecture of the Ocean)

 


Heinke Haberland


1985-90 Studium der Bildenden Kunst an der Muthesius-Hochschule Kiel
1990-96 Studium der Bildenden Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Prof. Gerhard Merz und Prof. Magdalena Jetelova
1996 Hochschulabschluss als Meisterschülerin

Awards | Ausstellungen | Kunst am Bau

2026 Transformation des 39er NS-Denkmals, Ballhaus, Düsseldorf
2026 Finstern Stern, the pool Art and Exhibition Space Düsseldorf
2026 6. Internationaler Keramikpreis Siegburg, Stadtmuseum Siegburg, Finalistin
2025 Radiolaria, Kunst am Bau-Wettbewerb, Institut für Georessourcen, RWTH Aachen, 2. Preis
2025 The Knot, Kunst am Bau-Wettbewerb, Digitalbau Ingolstadt, 3. Preis
2025 99 drawings, basedonart Galerie, Düsseldorf
2024-25 l’art pour l’être, the pool Art and Exhibition Space Düsseldorf, mit René Kersting
2024 Freiheits-und Einheitsdenkmal Leipzig, Realisierungswettbewerb 2024, 4. Rang
2024 Wettbewerb Kunst am Bau Villa Liegnitz, Schloss Sanssouci, Potsdam, 3. Preis
2024 Doors, Contemporay Photography and Video Art, the pool Düsseldorf, duesseldorf photo+
2024 Anima Mundi, ArtArtist Düsseldorf, mit Gesine Kikol und Myriam Hofer
2023-24 Twisted Horizons, the pool Art and Exhibition Space Düsseldorf, mit Andrea Knobloch und Alke Reeh
2023 Naturstrukturen und Carbonbeton SFB/Transregio 280, TU Dresden / RWTH Aachen, Ausstellung Annahalle Aachen
2023 Kunstwettbewerb Entdeckung des Sonderforschungsbereichs/Transregio 280, TU Dresden / RWTH Aachen, 2. Preis
2023 Auftrag der Stadt Magdeburg zum Entwurf eines Kunstwerks zum Gedenken an die Geschwister Scholl
2023 Perron-Kunstpreis der Stadt Frankenthal | Sparte Porzellan, Finalistin, Ausstellung Kunsthaus Frankenthal, Finalistin
2023 Int. Friedenspreis Stift Klosterneuburg, Ausstellung Sala terrena Galerie, Stift Klosterneuburg, Finalistin
2022 Infinity in the folds, Einzelausstellung, the pool Art and Exhibition space Düsseldorf mit Uwe Huxholl
2022 Macht des Mythos, DA-Award, Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf
2022 Künstlerischer Realisierungswettbewerb „Errichtung einer Loreley Statue im Welterbe Oberes Mittelrheintal“, Preisträgerin
2021 Hic svnt leones, Einzelausstellung, the pool Art and Exhibition space Düsseldorf mit Johan Tahon
2020 39er Denkmal, Künstlerischer Ideenwettbewerb, Reeser Platz Düsseldorf, 3. Preis
2019 Künstlerischer Wettbewerb für ein Evangeliar, Bistum Münster, 1. Preis
2018 Kunstwettbewerb Ein Kleid für Maria, Domkapitel Aachen, 1. Preis
2016 Kunst-am-Bau-Wettbewerb, United Nations Campus, Bonn, 2. Preis (mit Stefan Sous)
2013 Kunst-am-Bau-Wettbewerb, Barockes Universum Gotha, 2. Preis (mit Stefan Sous)
2012 Kunst-am-Bau-Wettbewerb für den Innenhof des Landtages Brandenburg, Stadtschloss Postdam, Finalrunde
2010 Ausstellung Einheits-und Freiheitsdenkmal, (mit Stefan Sous und Haberland Architekten) Martin-Gropius-Bau, Berlin
2007 Kunst-am-Bau-Wettbewerb, Bundessozialgericht Kassel, 2. Preis
2006 Kunst-am-Bau-Wettbewerb, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Freiburg,  mit Stefan Sous, 1. Preis
2006 EuRegionale 2008, Kunst Wettbewerb Brückenschlag, (mit Stefan Sous) 1. Preis, Realisierung Turtlebridge 2009
1998 Finalstadion, Site-Galerie, Düsseldorf (Einzelausstellung)
1996 Haberlandstadion, Lichtstraße Köln, (Einzelausstellung)
1996 Peripherie, Galerie von der Milwe, Aachen (mit Stefan Sous)
1995-1996 Kunst am Bau, Konzeption mehrerer Projekte für die DeTeBau, Berlin
1995 Akademieklasse Jetelova, Bahnhof Eller, Düsseldorf
1994 Sommerausstellung, Schloss Plön
1994 Global Village, realisiertes Kunst-am-Bau-Projekt, Volksbank Sarstedt
1993 German Painter, Ankauf für die ständige Sammlung, ZKM, Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe
1993 Ausstellung zum Gottfried-Brockmann-Preis, Stadtgalerie Kiel
1993 Ausstellung Kunstpreis der Citiversicherung, Düsseldorf
1992 Akademieklasse Jetelova, Umprum, Prag
1991 3 aus S-H, Schleswig-Holsteinische Landesvertretung, Bonn, Kunstverein Schleswig-Holstein, Kunsthalle Kiel
1990 Kunststudenten stellen aus, Moderne Galerie, Saarbrücken

Contact
Heinke Haberland
+49 177 63 494 16
info @heinkehaberland.de