Art in Public Space


 

Fallschwert zu Rosenzweigen

Entwurf für ein Kunstwerk zum Gedenken an die Ermordeten von München Stadelheim
für den Geschwister-Scholl-Park, Magdeburg 2023


Fallschwert zu Rosenzweigen
Das Kunstwerk, das an den Widerstand der Weißen Rose und die Ermordeten von München Stadelheim erinnern soll, besteht aus dem Naturabguss von drei Rosenzweigen. Gegossen werden sie aus dem Stahl des Fallbeils, mit dem die Geschwister Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Hans Leipelt, Willi Graf und Kurt Huber ermordet wurden.


Im Jahr 2014 ist im Depot des Bayerischen Nationalmuseums die verschollen geglaubte Guillotine des Stadelheimer Gefängnisses wiederentdeckt worden. Ich möchte das Messer bzw. Fallbeil dieser Guillotine einschmelzen und daraus die drei Rosenzweige giessen lassen.

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Entwurf des Wettbewerbsbeitrages als PDF – zum Vergrößern hier klicken

 


 

Entwurf für den

Gedenk- und Lernort KZ-Aussenlager Laagberg

Nichtoffener interdisziplinärer Realisierungswettbewerb, mit Haberland Architekten, 2020

 

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Die sechste Stunde

Entwurf für die Stadtkirche Ludwigsburg 2025

 


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Umgestaltung der „Kommandantenvilla“

Entwurf für den Ideenwettbewerb, Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg, 2020


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Entwurf für das Freiheits-und Einheitsdenkmal Leipzig

Realisierungswettbewerb 2024, 4. Rang

 

 

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„Herrenlose Sockel
aus aller Herren Länder: übrig gebliebene Podeste unterschiedlichster Herkunft, deren Statuen abgebaut oder gestürzt worden sind, formen das Leipziger Freiheitsdenkmal. Die Postamente werden dafür an ihrem Herkunftsort digital vermessen, 3-D-erfasst, historisch dokumentiert und bekommen in Leipzig eine Art Avatar – einen Doppelgänger. Aus Sichtbeton ensteht ein homogenes Ensemble, eine Sockellandschaft, die die Rasenfläche des Parks durchzieht….“

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Irrgarten

Entwurf für die Umgestaltung des 39er-Nazi-Denkmals, 
Reeser Platz Düsseldorf, Ideenwettbewerb 2020, 3. Preis

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Ein deutsches Spiegelkabinett

Kunst-am-Bau-Wettbewerb für die Villa Liegnitz, Schloss Sanssouci, Potsdam, 2024, 3. Preis

 

„…Parallel gegenüberliegende Spiegel lassen einen virtuellen Unendlichkeitskorridor entstehen. Ein Raumkontinuum der Reflektionen, das auch sinnbildhaft verstanden werden soll, als Reflexion im Sinne kontemplativer Introspektion und Selbstbespiegelung. Doch die Spiegel im Entrée dieser deutschen Villa sind zerbrochen. Wer hineinschaut, wird auch sich, sein Bild, zersplittert finden. Gespalten. Fragil. Zwiespältig. Dissonant. Die Brüche deutscher Geschichte, die sich in der Biographie der Villa widerspiegeln, finden in ihrem Empfangsraum ihren Widerhall. Die Reflektion ist zerbrochen. Das geschichtliche Kontinuum gerissen, die Perspektiven verschoben.

Die Szenerie spielt mit einer multiplizierten Identität des Besuchers, der gleichermaßen zum Akteur, Beobachter und Beobachteten wird. Die Verschränkung von Architektur, Menschen und Spiegeln erzeugt eine Assemblage, in der die Besucher selbst den skulpturalen Part der künstlerischen Inszenierung übernehmen. Doch was spiegelt sich in einer Welt, in die niemand hineinblickt?…“

für die Wettbewerbs-Pläne hier klicken

 

 


 

Madonna in der Rettungsdecke

Aachener Dom 2018-19, künstlerischer Wettbewerb 1. Preis,
Realisierung 2019 im Aachener Dom


Link zum PDF Wettbewerbsbeitrag „ein alltägliches Gewand“

 

 


 

Entwurf für ein Evangeliar

Bistum Münster 2019, künstlerischer Wettbewerb, 1. Preis

 

 


 

Radiolaria

RWTH Aachen Kunst-am-Bau-Wettbewerb, 2025, 2. Preis

 

 

 

Jurybeurteilung
2. Platz Radiolaria von Heinke Haberland, Belobigung durch Jan Eicker

Heinke Haberland hat mit „Radiolaria“ einen Entwurf eingereicht, der die inhaltliche Identität der
Fakultät für Georessourcen in besonderer Klarheit und zugleich mit großer poetischer Kraft auf den
Punkt bringt. Der Titel und das Motiv der Radiolarien – kleinste, hochstrukturierte Organismen, die
über ihre silikatischen Skelette in geologische Prozesse und Sedimente eingeschrieben sind –
schaffen eine selten überzeugende Brücke zwischen Biologie, Geowissenschaften, Materialität und
Zeit. Genau in dieser Verbindung lag aus Sicht der Jury die besondere Stärke des Beitrags: Er bietet
eine gemeinsame Erzählung, unter der sich die unterschiedlichen Institute der Fakultät
gleichermaßen wiederfinden können – von den prozess- und materialorientierten Disziplinen bis hin
zu den stärkeren System- und Datengetriebenen Perspektiven.


Der Entwurf übersetzt diese Klammer in eine raumprägende, zugleich leichte Geste: Eine Gruppe fein
strukturierter, skulpturaler Körper besiedelt den Luftraum des Treppenhauses wie ein „Schwarm“.
Dadurch wird das Atrium nicht nur rein dekorativ ergänzt, sondern als zentraler Ort des Hauses
inhaltlich aufgeladen – als Raum für Bewegung, Blickbeziehungen und Orientierung. Die Arbeit
reagiert sensibel auf die Dynamik der Treppenläufe und setzt einen Akzent, der sich nicht auf eine
einzige Ansicht festlegen lässt: Mit jedem Standortwechsel entstehen neue Konstellationen,
Überlagerungen und Tiefenwirkungen. Das stärkt die Alltagswirkung im Gebäude, weil das Kunstwerk
nicht „abgearbeitet“ werden kann, sondern immer wieder neu gelesen wird.


Besonders hervorzuheben ist auch, wie plausibel das Thema „Georessourcen“ hier nicht über
plakative Symbolik, sondern über ein präzises, fachlich anschlussfähiges Bildfeld verankert wird:
Mikrostrukturen werden zu räumlichen Markern, Naturformen zu konstruktiven Prinzipien, und die
Frage nach Ressourcen erscheint als Frage nach Stoffkreisläufen, Ablagerung, Transformation und
Maßstab. Damit gelingt Haberland ein Entwurf, der wissenschaftliche Nähe herstellt, ohne didaktisch
zu wirken – und der zugleich eine starke, eigenständige künstlerische Sprache behauptet.


Die Jury hat „Radiolaria“ daher als einen inhaltlich außergewöhnlich stimmigen Beitrag gewürdigt,
der die Vielfalt der Fakultät unter einem gemeinsamen Leitmotiv zusammenführt und dem Gebäude
einen identitätsstiftenden Ort geben kann. Auch wenn die Entscheidung letztlich zugunsten eines
anderen Entwurfs ausfiel, bleibt „Radiolaria“ als besonders überzeugender Vorschlag in Erinnerung,
der das Potential von Kunst und Bau für die Sichtbarkeit und Selbstbeschreibung der Fakultät
beispielhaft zeigt.

 


 

Genschers Balkon

Humboldt Forum, Berliner Schloss, 2025

Offener, einphasiger Kunst-am Bau-Wettbewerb
Humboldt Forum – zeitgenössische Fassade am Nordgiebel zum Lustgarten

 

Link zum PDF Originalentwurf

 

 


 

The Knot

Kunst-am Bau-Wettbewerb, Technische Hochschule Ingolstadt, 3. Preis
2025

 

„Inspiriert von den Knotensäulen im Eingangsbereich romanischer Kathedralen wird für den Luftraum der Eingangshalle ein High-Tech-Knoten entworfen. Leitgedanke ist, den Digitalbau Ingolstadt nicht nur als KI-Knotenpunkt zu inszenieren, sondern ihn auch mit der Kontinuität menschlichen Erkenntniswillens zu verbinden – um so Vergangenheit und Gegenwart mit der Zukunft zu verknüpfen. Als Dreh-und Angelpunkt für zukünftige Ent- und Verwicklungen bekommt der Digitalbau mit THE KNOT seinen künstlerischen Avatar.
Den Knoten in den romanischen Säulen wurden apotropäische Kräfte nachgesagt. (d.h. mit Abwehrzauber versehen). Sie waren kein bloßes Ornament, sondern schützendes Motiv am Eingang von Kirchenbauten des 12. und 13. Jahrhunderts. Vielleicht hilft es auch heute – gegen Halluzinationen der Ai? Ob die Konfabulationen der Informationssysteme, die im Hintergrund die Geschicke der Welt bewegen, nun durch fehlendes Wissen oder durch gezielte Manipulation hervorgerufen sind: die Grenzen zwischender Geisterwelt und der Welt des Geistes sind offenbar durchlässiger, als die Vernunft uns glauben machen möchte. …“

Link zum PDF Originalentwurf

 

 


 

Entwurf für das Einheits-und Freiheitsdenkmal Berlin

(mit Stefan Sous und Haberland Architekten) 2. Runde

 

 


 

Barockes Universum Gotha

Kunst-am-Bau-Wettbewerb, Entwurf, 2013, 2. Preis (mit Stefan Sous)

Link zum PDF Wettbewerbspläne Barockes Universum Gotha

 

 


 

Turtlebridge

Wettbewerb Brückenschlag, 2009, 1. Preis (mit Stefan Sous)
Realisierung

 

 

 


 

GUM

Kieferklinik Freiburg, Kunst-am-Bau-Wettbewerb 2006, 1. Preis (mit Stefan Sous)
Realisierung

 

 


 

Entwurf für den Innenhof des Stadtschlosses Potsdam

Kunst-am-Bau-Wettbewerb 2012, Finalrunde

 

 

 


 

Entwurf für den künstlerischen Realisierungswettbewerb
Errichtung einer Loreleystatue im Welterbe Oberes Mittelrheintal

2022, Preisträgerin

Link zu den Wettbewerbsplänen